Was gute Projektleitung im Bildungsbereich ausmacht
- Alex Hofstetter

- 11. Juli
- 1 Min. Lesezeit

Alex Hofstetter
Projekte im Bildungsbereich scheitern selten an fehlendem Engagement. Sie scheitern meist an zu vielen Beteiligten mit unterschiedlichen Erwartungen, unklaren Zuständigkeiten und Zeitplänen, die von Anfang an zu eng waren.
Aus mehreren Jahren Projektarbeit lässt sich eine einfache Beobachtung ableiten: Die Qualität eines Projekts entscheidet sich meist in den ersten Wochen. Wer zu Beginn Rollen klärt, Erwartungen offen anspricht und einen realistischen Zeitplan aufstellt, spart sich später aufwändige Korrekturen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Bei der Einführung eines neuen Lehrmittels an mehreren Schulen zeigte sich früh, dass Lehrpersonen, Schulleitungen und Verlag unterschiedliche Vorstellungen vom Zeitpunkt des Rollouts hatten. Erst ein gemeinsam erarbeiteter Ablaufplan mit klaren Meilensteinen schuf die nötige Verbindlichkeit für alle Seiten.
Gute Projektleitung bedeutet deshalb weniger, alle Details selbst zu lösen, sondern die richtigen Fragen frühzeitig zu stellen und die Beteiligten aufeinander abzustimmen.



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