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Warum gute Bildungsangebote am Markt scheitern

  • Autorenbild: Alex Hofstetter
    Alex Hofstetter
  • 11. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Alex Hofstetter


Viele Bildungsangebote sind inhaltlich stark, und trotzdem bleibt die Nachfrage aus. Der Grund liegt selten in der Qualität, sondern in der Positionierung. Zielgruppen wissen oft nicht genau, für wen das Angebot gemacht ist, welches Problem es löst und warum es sich von Alternativen unterscheidet.

Das zeigt sich in der Praxis immer wieder ähnlich. Ein Angebot ist über Jahre gewachsen, neue Module kamen dazu, die Zielgruppe wurde breiter definiert. Irgendwann lässt sich das Angebot nicht mehr in einem Satz erklären. Wer nicht erklären kann, wofür er steht, wird auch nicht gefunden.

Klarheit entsteht nicht durch mehr Kommunikation, sondern durch bessere Fragen davor. Für wen ist das Angebot wirklich gemacht? Welches konkrete Problem löst es? Was ist der eine Satz, der das auf den Punkt bringt? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lohnt sich die Arbeit an Website, Broschüre oder Kampagne.

In der Zusammenarbeit mit Bildungsorganisationen ist genau das der erste Schritt. Eine schnelle, ehrliche Analyse von Angebot, Zielgruppe und Markt, bevor über Massnahmen gesprochen wird. Das Ergebnis ist selten ein neues Angebot, sondern eine schärfere Erzählung des bestehenden.

 
 
 

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